Modellgeschichte: Der VW Golf II

Aktualisiert am 29. Juli 2026 / in Digitale Archive

Inhaltsübersicht

Der VW Golf II, intern als Typ 19E beziehungsweise Plattform A2 bezeichnet und international oft Golf Mk2 genannt, ist die zweite Generation der Golf-Baureihe. Die Großserie lief von 1983 bis 1991; einzelne 1,3-Liter-Ausführungen wurden noch bis 1992 gebaut.

Diese Seite ordnet das Modell allgemein ein. Die persönliche Dokumentation meines eigenen Fahrzeugs befindet sich auf der Projektseite VW Golf II CL.

Die Modellbeschreibung liefert den technischen Hintergrund; die konkrete Historie, Wartung und Fotodokumentation sind auf der zentralen Projektseite gebündelt.

VW Golf II (Typ 19E) - Archivabbildung
VW Golf II (Typ 19E) - Archivabbildung. Vollansicht per Klick.

Einordnung

Der Golf II stellte eine konsequente Weiterentwicklung des Golf I dar. Er war größer, komfortabler und technisch ausgereifter, ohne den ursprünglichen Charakter des Modells aufzugeben.

International wird diese Generation häufig als Golf Mk2 bezeichnet. Beide Begriffe beschreiben dasselbe Fahrzeug und werden im Archiv bewusst parallel verwendet.

Allgemeine Fahrzeugdaten

Produktionszeitraum
1983–1991, einzelne Ausführungen bis 1992

Karosserieformen
Drei- und fünftürige Schräghecklimousine

Plattform
Volkswagen A2

Antrieb
Frontantrieb

Motorisierung (Auswahl)

Ottomotoren
ca. 1,0 bis 1,8 Liter Hubraum

Dieselmotoren
1,6 Liter Hubraum

Die Motorenpalette reichte von sparsamen Alltagsaggregaten bis zu leistungsstärkeren Varianten für sportlich orientierte Fahrer.

Das dokumentierte Fahrzeug ist ein Golf II CL von 1991 mit NZ-Motor: 1.272 cm³ Hubraum, Digijet-Einspritzung und 40 kW / 55 PS. Damit gehört es zur alltagstauglichen 1,3-Liter-Motorisierung, nicht zu den sportlichen GTI- oder G60-Varianten.

Was bedeutet Digijet?

Digijet ist ein Kunstwort aus „digital injection“ und bezeichnet eine digitale Einspritzanlage des Volkswagen-Konzerns. Anders als ein Vergaser bereitet sie das Kraftstoff-Luft-Gemisch nicht rein mechanisch auf. Ein Steuergerät berechnet die Einspritzmenge anhand eines programmierten Kennfelds; die Einspritzventile geben den Kraftstoff in das Saugrohr vor den Einlassventilen ab.

Für einen Golf aus dieser Zeit ist interessant, wie viele Betriebszustände bereits berücksichtigt werden: Kaltstart, Warmlauf, Lastwechsel, Volllast, Schubabschaltung und Lambda-Regelung. Gleichzeitig bleibt die Technik überschaubar und zeittypisch – das Steuergerät besitzt noch keinen modernen Fehlerspeicher. Die Digijet wurde unter anderem im Golf, Jetta und Polo eingesetzt; beim Reihenvierzylinder trägt der zugehörige 1,3-Liter-Motor den Kennbuchstaben NZ.

Ausführliche technische Erläuterung: Wikipedia: Digijet.

Design und Technik

Gegenüber dem Golf I wuchs der Golf II in allen Dimensionen. Die Karosserie war aerodynamisch optimiert und bot mehr Platz im Innenraum.

Der Golf II war eines der ersten Großserienfahrzeuge von Volkswagen, das konsequent für eine automatisierte Fertigung ausgelegt war.

Modellgeschichte

Der Golf II wurde in zahlreichen Ausstattungsvarianten angeboten, darunter C, CL, GL, GT, GTI und Sondermodelle.

Parallel existierten Ableger wie der Jetta II, der technisch eng mit dem Golf II verwandt war.

Mit seiner langen Bauzeit und hohen Stückzahl zählt der Golf II zu den prägenden Fahrzeugen der 1980er-Jahre.

Bezug zum Projekt

Die allgemeine Modellbeschreibung dient als Hintergrund zur persönlichen Dokumentation meines VW Golf II CL. Sie erklärt, in welche Baureihe und technische Entwicklung das konkrete Fahrzeug einzuordnen ist.

Die Details zum konkreten Fahrzeug, zu Nachweisen, Zustand, Laufleistung und Pflege sind bewusst auf den weiteren Projektseiten getrennt dokumentiert.

Weiterführende Quelle

Volkswagen Classic: Golf II (1983–1991), ergänzt durch die offiziellen Fahrzeugdaten und Motorversionen.

Hinweis zum Archivkontext: Diese Seite ist die allgemeine Modellbeschreibung zum VW Golf II (Typ 19E). Die persönliche Fahrzeugdokumentation ist davon getrennt und wird auf der Seite VW Golf II CL geführt.

Stand und Einordnung: Bezeichnungen, Bildmaterial und Texte sind archivisch ausgerichtet. Redactionelle oder technische Änderungen können spätere Fassungen ergänzen oder präzisieren.

Persönliche Unterstützung

Dieser Artikel vermittelt die fachlichen Grundlagen. Wenn Sie die beschriebenen Methoden auf einen konkreten Bestand oder ein bestehendes System übertragen möchten, finden Sie ergänzende Informationen unter Dienstleistungen.