Eric Beuchel
Ich bin Eric Beuchel, geboren 1957 in Meißen. Mein beruflicher Weg führte von Vertrieb und Kundenberatung über Führung, Unternehmertum und Organisation in die Informationstechnik, später in Datenschutz, digitale Archive und Wissensbewahrung.
Die Themen dieser Website sind deshalb keine späte Nebensache. Sie sind die Fortsetzung eines Berufslebens, in dem es immer um Menschen, Informationen, Verantwortung und nachvollziehbare Organisation ging.
Die Inhalte dieser Website dokumentieren Erfahrungen aus Informationstechnik, Datenschutz, digitaler Archivierung und Familiengeschichte. Sie richten sich an Menschen, die Informationen langfristig erhalten, strukturieren und verständlich dokumentieren möchten.
Diese berufliche Laufbahn umfasst die Zeit von den ersten EDV-Systemen kleiner Versicherungsunternehmen über Banken- und Sparkassenmigrationen bis hin zu heutigen Themen wie Datenschutz, Dokumentenmanagement und digitalen Archiven.
Der Anfang: Menschen, Beratung und Verantwortung
Nach der Realschule in Lahr, die ich mit Auszeichnung abschloss, absolvierte ich ein einjähriges Praktikum bei der Deutschen Bundespost in Freiburg. Anschließend erwarb ich an der Fachoberschule Offenburg die Fachhochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg. Parallel dazu leistete ich meinen anerkannten Zivildienst bei der Arbeiterwohlfahrt in Freiburg.
Dieser Weg von Meißen über Lahr, Freiburg und Offenburg ist für meine Biografie wichtig. Die Fachhochschulreife von 1976 dokumentiert einen frühen Meilenstein und schuf die Grundlage für meinen weiteren beruflichen Weg in Organisation, Informationstechnik und Unternehmensführung.
Meine berufliche Ausbildung absolvierte ich bei den Barmenia Versicherungen in Freiburg. Dort wurde ich Versicherungskaufmann. Der Schwerpunkt lag von Anfang an im Vertrieb, in der Kundenberatung und im praktischen Umgang mit Menschen. Diese Zeit hat mein Verständnis dafür geprägt, dass Organisation nie abstrakt ist: Sie muss den Menschen dienen, die damit arbeiten.
Der Vertrieb war damit ein früher Ausgangspunkt meines beruflichen Weges: zuhören, Bedarf verstehen, Vertrauen aufbauen und aus einer Anforderung eine tragfähige Lösung machen.
Organisation als roter Faden
Schwarzwälder Feuer-Versicherungsgilde
Bei der Schwarzwälder Feuer-Versicherungsgilde war ich drei Jahre als Geschäftsführer tätig. Neben Vertrieb und Verwaltung verantwortete ich die organisatorische und technische Weiterentwicklung des Unternehmens.
In dieser Zeit entstanden eigene EDV-Lösungen und eine EDV-gestützte Büroorganisation. Das war kein Technikprojekt um der Technik willen. Es ging darum, Abläufe zu ordnen, Informationen wiederzufinden und Arbeit nachvollziehbarer zu machen.
Die dafür benötigten Geschäftsanwendungen programmierte ich selbst. Das war unmittelbare Organisationsarbeit: Abläufe verstehen, Informationen erfassen und sie so abbilden, dass der Alltag tatsächlich leichter wurde.
Volksfürsorge Stuttgart
Danach war ich von Mai 1986 bis Februar 1998, also knapp zwölf Jahre, Organisationsleiter bei der Volksfürsorge in Stuttgart. Diese Aufgabe verband Vertrieb, Kundenbetreuung, Führung und Mitarbeiterentwicklung. Ich leitete eine größere Gruppe nebenberuflicher Mitarbeiter im Vertrieb und arbeitete eng mit hauptberuflichen Inspektoren zusammen.
Diese Jahre haben den organisatorischen Blick geschärft: Ziele müssen klar sein, Abläufe müssen verstanden werden und Werkzeuge sind nur dann hilfreich, wenn sie zu den Menschen und zur Aufgabe passen.
Zugleich bedeutete diese Zeit viele Jahre praktische Führungsverantwortung: Menschen entwickeln, Arbeit organisieren, Ergebnisse erreichbar machen und Verantwortung im Alltag tragen.
Unternehmertum und Informationstechnik
Seit 1990 bin ich nebenberuflich selbstständig tätig. 1994 gründete ich mein eigenes Unternehmen, aus dem später die Firma Eric Beuchel e. Kfm. hervorging. Seit 1998 war ich als Freelancer in größeren IT-Umgebungen tätig.
Die technischen Wurzeln reichen noch weiter zurück: frühe Systeme wie CP/M, später IBM OS/2, Mailboxbetrieb, FidoNet und die eigene Eric's BueroServ Box. Aus dieser praktischen Arbeit entstand schrittweise die Verbindung von IT und Organisation, die mein Unternehmen bis heute prägt.
Ein persönlicher Rückblick auf diese Zeit findet sich auf der Seite Vom FidoNet zum Internet.
Banken, Sparkassen und Migrationen
Als Freelancer arbeitete ich zunächst für das Genossenschaftliche Rechenzentrum Kassel. Dort betreute ich Volks- und Raiffeisenbanken in Hessen und Thüringen, mit hoher Reisetätigkeit und viel praktischer Arbeit direkt im Kundenumfeld. Der bevorstehende Jahr-2000-Wechsel war dabei ein wichtiger Hintergrund.
Danach folgte nahtlos die Arbeit bei der Sparkasseninformatik, später Finanz Informatik, am Standort Fellbach. Dort ging es um Jahr-2000-Projekte, Folgearbeiten, Migrationen, Softwareverteilung, Third-Level-Support, Programmierung und die Umstellung von IBM OS/2 auf Microsoft-Umgebungen.
Gerade diese Projekte zeigen den technischen Teil meiner Laufbahn: Programmierung, Migrationen und Systemarbeit waren immer mit konkreten organisatorischen Folgen verbunden. Technik musste funktionieren, aber sie musste vor allem in bestehende Arbeitswelten passen.
CRM, Kundenbasis und Beratung
Später entstand eine bundesweite Tätigkeit als langjähriger Solution Partner von cobra CRM. Daraus entstand über viele Jahre eine bundesweite Kundenbasis mit rund 150 CRM-Kunden sowie etwa 30 betreuten Netzwerkkunden. Diese Größenordnung war kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis von Vertrieb, Beratung, technischer Umsetzung und langfristiger Betreuung.
CRM-Einführungen, Schulungen, Migrationen, Organisationsberatung und belastbare Kundenbeziehungen gehörten über viele Jahre zum Kern meiner Arbeit. In diesem Bereich verbanden sich meine Wurzeln im Vertrieb mit Organisation und Informationstechnik besonders deutlich.
Mit 64 Jahren regelte ich die Unternehmensnachfolge bewusst durch einen Teilverkauf des Kundenbestandes an die Ruthardt Gruppe. Damit wurde die weitere Kundenbetreuung gesichert. Das war kein abrupter Ausstieg, sondern eine geordnete Weitergabe von Verantwortung.
Datenschutz, Verbände und Bildungswerke
In den späteren Berufsjahren verlagerte sich der Schwerpunkt stärker auf Datenschutz, Organisation und langfristige Informationsstrukturen. Als Datenschutzbeauftragter stand für mich nicht die formale Pflicht allein im Vordergrund, sondern die organisatorische Umsetzung: Was wird gespeichert, wer braucht Zugriff, wie wird Verantwortung nachvollziehbar geregelt?
Langjährige Beratungstätigkeiten für den bvvp sowie für katholische Bildungswerke verbanden Organisation, IT, Datenschutz und CRM-Projekte. Auch dort zeigte sich derselbe Grundsatz: Gute Technik beginnt mit klaren Zielen und verständlichen Strukturen.
Aktive Beratung nach dem Berufsleben
Heute verstehe ich diese Lebensphase nicht als klassischen Ruhestand, sondern als aktiven Unruhestand. Mehr als 35 Jahre Selbstständigkeit und mehr als vier Jahrzehnte Berufs- und Führungserfahrung bilden den Hintergrund für die Projekte auf dieser Website.
Eine weitere, bewusst ausgewählte berufliche Tätigkeit ist für die nächsten Jahre weiterhin vorgesehen. Nicht als Neustart, sondern als Fortsetzung dessen, was sich durch die gesamte Laufbahn zieht: Organisation, Information und Technik sinnvoll zusammenbringen.
Aus Vertrieb wurde Organisation. Aus Organisation wurde Informationstechnik. Aus Informationstechnik wurde Datenschutz. Und aus Datenschutz, Archivarbeit und Familiengeschichte entstand der heutige Schwerpunkt: Informationen so zu bewahren, dass sie auch morgen noch auffindbar, verständlich und nutzbar bleiben.
Die daraus entstandene Grundhaltung ist auf der Seite Die Vision beschrieben. Die praktische Umsetzung im familiären Kontext zeigt die Familiensaga Beuchel.
Die Stationen meines Berufslebens waren unterschiedlich. Der gemeinsame Nenner blieb jedoch derselbe: Informationen verständlich organisieren, Wissen bewahren und Menschen dabei unterstützen, dauerhaft den Überblick zu behalten. Aus diesem Gedanken entstanden die Projekte und Inhalte dieser Website.