Warum ich im Mini-DMS PDF/A-2b verwende

Veröffentlicht am 6. Juli 2026 · zuletzt aktualisiert am 13. August 2026 / in Digitale Archive

Inhaltsübersicht

Mein Mini-DMS erzeugt für kontrollierte OCR-Fassungen PDF/A-2b. Dieser Artikel erklärt nicht die vollständige Systematik der PDF/A-Untertypen. Dafür genügt ein Nachschlagewerk wie Wikipedia: PDF/A.

Meine Entscheidung

Bei meinen gescannten und vorhandenen Dokumenten stehen drei Ergebnisse im Vordergrund:

  • Das sichtbare Seitenbild bleibt vollständig erhalten.
  • Eine möglichst gute OCR-Textschicht ermöglicht die Suche mit Windows und Synology.
  • Die erzeugte Datei lässt sich technisch prüfen und reproduzierbar verarbeiten.

PDF/A-2b passt zu diesem Ablauf. Ich benötige für diese Dokumente weder eine automatisch erzeugte logische Dokumentstruktur noch beliebige eingebettete Zusatzdateien.

So setzt Mini-DMS die Entscheidung um

Mini-DMS lässt das Original unverändert und erzeugt eine getrennte OCR-Fassung. Vor der Übernahme prüft das Werkzeug:

  • vorhandene Textschicht,
  • Seitenzahl, Seitengröße und Rotation gegenüber dem Original,
  • die von OCRmyPDF ausgewiesene PDF/A-2b-Ausgabe,
  • Titel- und Erzeugermetadaten.

Erst wenn alle Prüfungen erfolgreich sind, wird die neue Fassung übernommen. Die vollständige technische Umsetzung steht in Mein PDF-OCR-Workflow.

Was diese Entscheidung nicht bedeutet

PDF/A-2b ist meine Arbeitsentscheidung für diesen Bestand und keine allgemeingültige Empfehlung für jedes Dokument. Strukturierte E-Rechnungen, barrierefreie Dokumente oder besondere fachliche Vorgaben können andere Anforderungen haben.

PDF/A ersetzt außerdem weder gute OCR noch eine verständliche Ordnerstruktur, Backup oder Wiederherstellungsprüfung. Für meine Recherche bleibt die Kombination entscheidend: gute OCR erzeugen, den passenden Ordner als Suchraum wählen und anschließend mit Windows oder Synology suchen.

Ergebnis

Der Workflow bleibt überschaubar und prüfbar: Original erhalten, OCR-Fassung als PDF/A-2b erzeugen, technisch kontrollieren und anschließend im fachlich passenden Bestand ablegen.

Persönliche Unterstützung

Dieser Artikel vermittelt die fachlichen Grundlagen. Wenn Sie die beschriebenen Methoden auf einen konkreten Bestand oder ein bestehendes System übertragen möchten, finden Sie ergänzende Informationen unter Dienstleistungen.